Vernetzung

Auf der Suche nach starken Partnern, die wie wir an einer zukunftsfähigen Energiepolitik im Sinne der Weltklimakonferenz von Paris interessiert sind, vernetzen wir uns mit anderen Vereinen, Initiativen und Energieexpert:innen.

Wir fordern ein Gesamtkonzept für die Energiewende in Deutschland, das sich hauptsächlich an Versorgungssicherheit und dem tatsächlichen Bedarf an Energie (Strom-Wärme-Mobilität), nicht aber am Stromhandel zugunsten von Übertragungsnetzbetreibern und Großkonzernen orientiert.

Ob Bundes- oder Landesverband, Aktionsbündnis, Interessensgemeinschaft oder engagierte Mitbürger:innen, der Zusammenschluss vieler Initiativen verstärkt den Protest gegen die HGÜ-Trassen und wird dadurch von der Öffentlichkeit, vor allem aber von den politischen Entscheidungsträgern besser wahrgenommen und respektiert.

Noch deutlicher wird unser gemeinsamer Protest durch die Vernetzung der Bündnisse untereinander und die Unterstützung von Energieexpert:innen, die den Übertragungsnetzausbau ebenfalls kritisch begleiten.

Der Landesverband Hessen war maßgeblich an der Gründung des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen gegen SuedLink beteiligt. Obwohl durch die Erdverkabelung von SuedLink die Betroffenheit in vielen Regionen nicht mehr gegeben, zeigen sich weiterhin viele Bürgerinitiativen solidarisch mit der Arbeit des Bundesverbandes.

Hier erfahren Sie mehr: DER LANDESVERBAND HESSEN

Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse

Der Protest in Bayern gegen die Süd-Ost-Trasse war für viele engagierte Menschen entlang des SuedLink ausschlaggebend ebenfalls Bürgerinitiativen zu gründen und hat somit den bundesweiten Widerstand gegen die HGÜ-Leitungen erst richtig entfacht. Hintergrundinformationen über den unnötigen Bau von Stromtrassen mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung werden durch die Internetseite Stromautobahn.de einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Hier geht es zur STROMAUTOBAHN

Ulrich Jochimsen

Wer sich – wie wir, im Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink – mit den Themen Energiewende, Erneuerbare Energien, Speichertechnologien und HGÜ-Trassen beschäftigt, kommt an der Person von Ulrich Jochimsen nicht vorbei. Er hat, wie kaum ein anderer die deutsche Energiepolitik geprägt und wird gerne als „Vater der Energiewende“ bezeichnet. Seit Jahrzehnten setzt er sich für den verstärkten Einsatz der Erneuerbaren Energien ein und prangert u.a. in seinem Buch die „Stromdiktatur“ die Vorherrschaft und Monopolisierung der großen Stromkonzerne in Deutschland an. Sein kämpferischer Geist ist für uns Vorbild im Prostest gegen die geplanten HGÜ-Trassen und so freuen wir uns ganz besonders über sein Grußwort:

„Seit 40 Jahren setze ich mich für die ‚ENERGIEBOX‘, die kleine Kraft-Wärme-Kopplung, ein. Diese zusammen mit Power-to-Gas führt zur Zukunftsfähigkeit und zur Demokratisierung unserer Energieversorgung und unserer Gesellschaft. Ich unterstütze Euren Kampf gegen den sehr teuren Irrweg HGÜ-Trassen aus vollem Herzen. Ich bin gerne bereit zu einer erweiterten Zusammenarbeit im Sinne der gemeinsamen Ziele.“

Ulrich Jochimsen

http://ulrich-jochimsen.de/files/KWK_Verhinderung.pdf oder http://ulrich-jochimsen.de/GeschichteKraftwarmekoppl.html

http://www.ulrich-jochimsen.de/Windgas.html 

Prof. Dr. Lorenz Jarass

Welchen Netzumbau erfordert die Energiewende? Prof. Jarass geht dieser Frage nach und beleuchtet in seinen Büchern und Vorträgen die Hintergründe für den überdimensionierten Netzausbau, der hauptsächlich der  ungehinderten Einspeisung von Kohlestrom geschuldet ist und damit die Energiewende konterkariert. Prof. Jarass unterstützt vor allem Bayern im Protest gegen die Gleichstromtrassen und hat für die Freien Wähler ein Gutachten zum Thema HGÜ-Trassen erstellt.

Wissenschaftliches Gutachten: HGÜ-Leitungen nach Bayern – Notwendigkeit und Alternativen

Prof. Dr. Ing. Hans Martin

Professor Hans Martin war jahrelang im Bereich Arbeitsschutz tätig und ist für die Bürgerinitiativen  eine feste Größe im Protest gegen SuedLink.  Er informiert umfangreich über die Auswirkungen von elektrischen, magnetischen und eklektromagnetischen Strahlungen und setzt sich für eine bürgerfreundliche Energiewende ein.

Vortrag:  GESUNDHEITLICHE GEFÄHRDUNGEN…

Planungsbüro Rennert

Schon seit Beginn des Bürgerprotestes gegen SuedLink war Dipl. Ing. Ingo Rennert bemüht, Alternativen zur Freileitungstrasse SuedLink aufzuzeigen und informiert die Bürgerinitiativen  zu den Möglichkeiten einer Erdverkabelung von Gleichstromtrassen. Der Bundesverband steht mit dem Planungsbüro in Kontakt, auch wenn wir die Notwendigkeit des SuedLink und der anderen Gleichstromtrassen nach wie vor anzweifeln und eine unabhängige Bedarfsprüfung fordern.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Erdverkabelung: PLANUNGSBÜRO RENNERT