Über uns

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink bündelt die Interessen der Bürger:innen im Protest gegen die geplanten Stromautobahnen, die eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende im Sinne des Weltklimagipfels von Paris konterkarieren. Am 17.01.2015 hatte sich der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink, der bis zu diesem Zeitpunkt nur virtuell tätig war, in Bad Emstal gegründet.  

JA zur Energiewende, NEIN zur Stromautobahn SuedLink

Unter diesem Motto sprechen wir uns für eine dezentrale Energieplanung bzw. Energiepolitik als tragfähige Alternative zum SuedLink-Projekt aus. In diesem Zusammenhang kritisieren wir auch den Bundesbedarfsplan und die weiteren gesetzlich beschlossenen HGÜ-Netzausbaumaßnahmen. Wir fordern die Politik zum Umdenken auf, denn wir bezweifeln die Notwendigkeit der aktuellen Stromnetzplanung zur Umsetzung der Energiewende und sehen darin einzig die Interessen von Energiekonzernen, Großindustrie und Übertragungsnetzbetreibern vertreten.

Die HGÜ-Trassen, ob als Freileitung oder Erdverkabelung, stellen eine erhebliche Belastung für Umwelt, Natur und Gesundheit der vom Netzausbau betroffenen Bevölkerung dar.

Aufgaben der Verbandsarbeit:
  • Vernetzung der Bürgerinitiativen gegen SuedLink, um den Protest gegen den überdimensionierten Stromnetzausbau zu verstärken.
  • die Interessen der Bürger:innen bei Terminen mit Politik und Bundesnetzagentur vertreten und  dem Bürgerprotest eine deutliche Stimme verleihen
  • Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Missstände in der aktuellen Energiepolitik zu lenken
Forderungen des Bundesverbandes:
  • Mitbestimmung der Bürger:innen bereits zu Beginn des Planungsverfahrens, um einen möglichst konfliktfreien, sozial- und umweltverträglichen Netzausbau zu gewährleisten
  • Die Netzplanungen müssen sich am tatsächlichen Strombedarf und nicht an der erzeugten Strommenge orientieren
  • Kein Netzausbau auf Kosten der Stromverbraucher, der vorrangig den wirtschaftlichen Interessen von Übertragungsnetzbetreibern und Energiekonzernen dient
  • Berücksichtigung von unabhängigen Studien und Expertenmeinungen, die den SuedLink für nicht erforderlich halten
  • Erstellung eines Szenariorahmens im Netzentwicklungsplan ohne Gleichstromtrassen
  • Zusammenführung der Netzentwicklungspläne Strom und Gas
  • Entwicklung eines dezentralen Energiewendekonzeptes mit geeigneten Fördermaßnahmen für alle Speichertechnologien