SuedLink ist in vielen Abschnitten bereits im Planfeststellungsverfahren, die Konsultationen gehen in die letzte Runde. Seit das Projekt konkreter wird, häufen sich die Probleme und Ungereimtheiten in der Planung und führen zunehmend zu Verunsicherung und verstärkter Ablehnung in den betroffenen Landkreisen und Gemeinden.  Der Leitungshunger der Übertragungsnetzbetreiber ist noch lange nicht gestillt und so werden mit jedem Netzentwicklungsplan neue Trassen etabliert.  Dabei wird EU-Recht wissentlich missachtet, denn vorgeschriebene Kosten-Nutzen-Analysen fehlen. Vor diesem Hintergrund wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die netztechnische Notwendigkeit von SuedLink und P43 transparent zu prüfen und die Einhaltung von EU-Rechtsvorschriften abzuklären.  Das „Bündnis der Hamelner Erklärung e.V.“ interveniert und versuchtWeiterlesen

Am 05.03.2021 endete die Konsultation zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2035 (2021). Auch der BBgS hat sich mit einer Stellungnahme beteiligt. Neben deutlicher Kritik an den überzogenen Netzplanungen der Übertragungsnetzbetreiber stellt sich dabei vor allem die Frage:  Wie will man die Energie-Versorgungssicherheit in Deutschland gewährleisten, wenn man sich gerade in Zeiten einer deutschlandweiten Dunkelflaute künftig auf Stromimporte verlassen will? Lange Zeit als Strom-Export-Weltmeister bewundert, verspielt Deutschland zunehmend die Chance auch Energiewende-Weltmeister zu werden. Im Gegenteil, denn zehn Jahre nach Fukushima kämpft eine erstarkende Atomlobby unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um eine Schlüsselrolle in der europäischen Energiepolitik. Die Bundesregierung unterstützt anscheinend diesen Kurs – wider besseren Wissens!Weiterlesen

Die verstärkten Anfragen aus den Reihen der Bürgerinitiativen, wie man sich in Zukunft besser in den Verfahrensprozess zu SuedLink einbringen könnte, bestätigen: Das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) bedeutet eine massive Beschränkung der Einspruchsmöglichkeiten. Da die Bundesnetzagentur inzwischen die Antragskonferenzen und die Erörterungstermine ausnahmslos durch Online-Konsultationen ersetzt, ist kein persönlicher Diskurs mehr möglich, der Austausch und die Vernetzung der Betroffenen untereinander ist  gekappt.Weiterlesen