Die verstärkten Anfragen aus den Reihen der Bürgerinitiativen, wie man sich in Zukunft besser in den Verfahrensprozess zu SuedLink einbringen könnte, bestätigen: Das Planungssicherstellungsgesetz (PlanSiG) bedeutet eine massive Beschränkung der Einspruchsmöglichkeiten. Da die Bundesnetzagentur inzwischen die Antragskonferenzen und die Erörterungstermine ausnahmslos durch Online-Konsultationen ersetzt, ist kein persönlicher Diskurs mehr möglich, der Austausch und die Vernetzung der Betroffenen untereinander ist  gekappt.Weiterlesen

Ungeachtet der weltweiten Corona-Krise, die nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche beeinflusst und das öffentliche Leben seit Wochen lahmlegt, halten Bundesnetzagentur und Übertragungsnetzbetreiber an ihrem Zeitplan für die Netzausbauverfahren SuedLink, Südostlink, Ostbayernring, Ultranet und Juraleitung fest. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier die Krise schamlos ausgenutzt wird, um den Netzausbau, der seit Jahren von vielen Organisationen, Experten, Initiativen und Bürgern scharf kritisiert wird, nun auch auf diesem Weg zu beschleunigen.Weiterlesen

Bis zum 14.02.2020 konnte man sich an der Konsultation zum  Entwurf des Szenariorahmens 2021-2035 der ÜNB beteiligen. Auch der BBgS hat fristgerecht eine Stellungnahme bei der BNetzA eingereicht, denn eine Beteiligung in diesem frühen Stadium der Netzplanung ist weiterhin dringend erforderlich, damit Fehler der Vergangenheit von den ÜNB und der BNetzA nicht einfach unkommentiert fortgeschrieben werden können. Der Energiemarkt verändert sich rasant und mit ihm die Anforderungen an die Energienetze.Weiterlesen