Mit der Bestätigung des Netzentwicklungsplans (NEP 2030/2019) der Übertragungsnetzbetreiber wird die Bundesnetzagentur den Ausbaubedarf an Höchstspannungsleitungen im deutschen Stromnetz für die nächsten Jahre festlegen. Politisch durch das Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG), das Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) und vor allem das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) abgesichert, wird ein Einspruch gegen einzelne Maßnahmen künftig beinahe unmöglich. Doch dagegen regt sich nun bundesweiter Widerstand.Weiterlesen

Vor einigen Wochen haben die Übertragungsnetzbetreiber Tennet TSO und TransnetBW die Unterlagen nach §8 NABEG für den SuedLink bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Nach Prüfung durch die Behörde auf Vollständigkeit, sind diese nun für einen kurzen Zeitraum zur Stellungnahme durch die Öffentlichkeit freigegeben. Wir hatten bereits über die verbindlichen Fristen informiert. Wer eine Stellungnahme bzw. Einwendung abgeben möchte, muss diese nun baldmöglichst auf den Weg bringen, denn die Fristen für die Öffentlichkeitsbeteiligung laufen demnächst aus!Weiterlesen

Am vergangenen Samstag tagte der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) in Burghaun (bei Fulda), um in einer richtungsweisenden Mitgliederversammlung die nächsten Schritte im Widerstand gegen die HGÜ-Trasse SuedLink zu planen. Vertreter/innen von Bürgerinitiativen aus Hessen, Bayern, Niedersachsen und Thüringen waren angereist, denn das offizielle Verfahren zu dieser gigantischen Stromtrasse geht in die entscheidende Phase. Kompetente Unterstützung erhielt der Vorstand des BBgS durch Herrn Wolfgang Baumann, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, von der Baumann Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB aus Würzburg.Weiterlesen