Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink vertritt Bürgerinitiativen der Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Seit Monaten kämpfen wir gegen einen überdimensionierten Stromnetzausbau, der sich hauptsächlich am Europäischen Stromhandel orientiert. Dem massiven Protest der Öffentlichkeit geschuldet sah man sich auf politischer Ebene gezwungen den Vorrang für Erdverkabelung bei Gleichstromtrassen gesetzlich zu verankern und erhoffte sich dadurch eine erhöhte Akzeptanz für den angestrebten Übertragungsnetzausbau. Der Bedarf an HGÜ-Trassen für die Versorgungssicherheit in Deutschland wurde jedoch immer noch nicht überzeugend nachgewiesen. Laut aktuellem Entwurf zum Netzentwicklungsplan soll der Zuwachs an installierter Leistung beim Stromtransit, also dem länderübergreifenden Stromhandel, bis zum Jahr 2025 genau die 8 GW betragen,Weiterlesen

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink hat konkrete Vorstellungen, wie Energiewende in Hessen, Deutschland und auch in Europa gestaltet werden könnte. Über 60 Bürgerinitiativen haben sich zusammengeschlossen und kämpfen seit Monaten gegen die Einführung der neuen HGÜ-Technik und den überdimensionierten Übertragungsnetz-Ausbau. Die Öffentlichkeit erwartet ein Umdenken der Politik. Wer Energiewende vorantreiben will, muss vom Ergebnis her planen und dies bedeutet – Öl, Gas und auch Kohle sind endliche Rohstoffe und heute müssen bereits die Weichen für eine zukünftige 100%ige Energieversorgung in den Bereichen Strom-Wärme-Mobilität auf Basis der Erneuerbaren Energien gestellt werden. Europa befindet sich im Wandel und wir erwarten politisches Handeln, geprägt von Weitblick undWeiterlesen

Auf Einladung des Veranstalters  nahm unser BV-Vorsitzender Guntram Ziepel diesen Vernetzungstermin mit Baden-Württemberg wahr und nutzte den regen Meinungsaustausch mit den Teilnehmern, um über das Zielsystem der Energiewende zu diskutieren und  die damit verbundenen Herausforderungen zu beleuchten. In diesem Zusammenhang wurde den Anwesenden deutlich aufgezeigt, dass man vom Ergebnis her die Bereiche Wärme, Mobilität und Strom auf Basis der regenerativen Energien immer gemeinschaftlich betrachten muss und der geplante Netzausbau in HGÜ-Technik dazu nicht zwingend erforderlich ist. Baden-Württemberg muss bei den aktuellen Planungen zu SuedLink erhebliche Auswirkungen auf einzelne Regionen befürchten, auch im Hinblick auf den Standort eines Konverters. Das Interesse an unseren Erfahrungen aus demWeiterlesen

Bei dem Treffen mit Herrn Homann (Präsident BNetzA) und Herrn Otte (Abteilungsleiter Netzausbau) wurde rückblickend noch einmal die Bewertung der Stellungnahmen zum Netzentwicklungsplan 2024 der Bürger/innen thematisiert und welchen Einfluss die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung auf weitere Entscheidungen zum Netzausbau haben könnten. Die Öffentliche Anhörung vom Vortag war ebenso Bestandteil des Gespräches wie die möglichen Auswirkungen der zu erwartenden Gesetzesänderungen auf den Netzentwicklungsplan 2025. Die Stellungnahmen der Sachverständigen wurden vor allem im Hinblick auf angestrebte Verfahrensverkürzungen kritisch betrachtet und auch der Wunsch nach Selbstbestimmung der Landkreise bzgl. Freileitungen wirft für die BNetzA Fragen auf, denn dies würde komplexe Netzplanungen konterkarieren.Weiterlesen

Zur Öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus, BT-Drs. 18/4655, sowie der Stellungnahme des Bundesrates und der Gegenäußerung der Bundesregierung, BT-Drs. 18/5581, waren Vorstandsmitglieder des BV der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (Herr Ziepel, Frau Papenhagen-Stannick) nach Berlin gereist, um sich vor Ort ein Bild über die aktuellen politischen Diskussionen zu den anstehenden Gesetzesänderungen zu machen. Wir hatten bereits im Vorfeld bemängelt, dass den Bürgerinitiativen bei dieser Anhörung keine Möglichkeit zur Stellungnahme eingeräumt wurde. Umso wichtiger war die Teilnahme an dieser „Veranstaltung“, um objektiv beurteilen zu können, inwieweit den Interessen der Öffentlichkeit Beachtung geschenkt werden. Mit Blick auf die RednerlisteWeiterlesen