Nach den ersten Antragskonferenzen zu SuedLink (Abschnitt D) ist eindeutig klar, dass auch Thüringen die aktuellen Trassenplanungen der Fa. TenneT nicht widerstandslos hinnehmen wird. Die Positionierung des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) ist nach wie vor unverändert: Kein SuedLink – weder im Osten, noch im Westen! Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (Referat Raumordnung und Landesplanung) hat in kürzester Zeit eine alternative SuedLink-Trasse ausgearbeitet und  bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur Prüfung eingereicht.Weiterlesen

Der Countdown läuft. Nach Einreichung der SuedLink-Anträge nach §6 NABEG stehen  die ersten Termine für die Antragskonferenzen fest. Die BNetzA beginnt das offizielle Verfahren mit Abschnitt D (Teil der Stammstrecke von Wilster-Grafenrheinfeld und Brunsbüttel-Großgartach) der die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen betrifft.Weiterlesen

2017-03-08 Nachdem ÜNB TenneT die ersten Vorschläge zu den Erdkabelkorridoren für den SuedLink veröffentlicht hat, ist es äußerst irritierend, dass gerade von politischer Seite die aktuellen Trassenplanungen falsch interpretiert werden. Durch eigennützige und wahrscheinlich schon auf den Bundestagswahlkampf ausgerichtete Äußerungen in der Presse werden hier Fehlinformationen verbreitet, die letztendlich die langjährige Arbeit der Bürgerinitiativen konterkarieren.Weiterlesen

Die Konsultation zum ersten Entwurf des Netzentwicklungsplanes (NEP) 2030 ist seit dem 28.02.17 beendet. Der NEP wird nun überprüft und laut Aussage der ÜNB werden dabei auch die Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden, Kommunen, Verbänden, etc. berücksichtigt. Nachdem alle Beiträge ausgewertet sind und eine angemessene Überarbeitung stattgefunden hat, wird voraussichtlich Anfang Mai der zweite Entwurf des NEP an die BNetzA übergeben. Soweit die Theorie.Weiterlesen

Mit dem Positionspapier für die  Unterlagen nach § 8 NABEG hat die Bundesnetzagentur den zuständigen Übertragungsnetzbetreibern bereits vor Einreichen der Antragsunterlagen und dem offiziellen Verfahren der Bundesfachplanung erneut signalisiert, welche Erwartungen an eine sorgfältige Planung gestellt werden, um weitere finanzielle Risiken (siehe u.a. auch mangelhafte Antragsunterlagen bei ursprünglicher Freileitungstrasse) zu vermeiden und folgerichtig eine notwendige Prüftiefe schon zu Beginn der Bundesfachplanung einzufordern. In diesem Zusammenhang sollten wir das Methodenpapier auch mit Blick auf den Bericht des Bundesrechnungshofes vom 21.12.2016 betrachten.Weiterlesen