Wie schon so oft haben wir auch diesmal fristgerecht die Möglichkeit der Stellungnahme zum aktuellen 1. Entwurf des Netzentwicklungsplans (Konsultationsfrist endet am 04.03.2019) wahrgenommen. Solche Beteiligungsverfahren sollten gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Novellierung des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Nur durch den aktiven Beitrag jedes einzelnen, kann aus Anhörungs- letztendlich Mitspracherecht werden.Weiterlesen

„Trotz des erheblichen Einsatzes von Personal und Finanzmitteln erreicht Deutschland die Ziele bei der Umsetzung der Energiewende bisher überwiegend nicht.“ Obwohl der Bundesrechnungshof das Bundeswirtschaftsministerium seit Jahren regelmäßig für die mangelhafte Umsetzung der Energiewende scharf kritisiert, weist Wirtschaftsminister Altmaier alle Vorwürfe von sich. Doch gerade die aktuellen Entscheidungen  im  Ministerium zeigen deutlich, dass es nach wie vor keine sinnvolle Konzeption für eine sichere und gleichzeitig bezahlbare regenerative Energieversorgung in Deutschland gibt. Daran werden weder die aktuellen Pläne zum Kohleausstieg, noch die beabsichtigte Beschleunigung des Stromnetzausbaus etwas ändern.Weiterlesen

Seit der Bundesminister für Energie und Wirtschaft, Peter Altmaier, den Netzausbau zur Chefsache erklärt hat, wird immer deutlicher, dass Bürgerbeteiligung letztendlich nur dann erwünscht ist, wenn die Akzeptanz der betroffenen Bevölkerung deckungsgleich mit dem Meinungsbild von Bundesnetzagentur, Übertragungsnetzbetreibern und Ministerium ist. In vielen Regionen geht nach wie vor die Angst vor überdimensionierten Transit-Stromleitungen um, die das Wohnumfeld und die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen und einen massiven Eingriff in Natur und Umwelt bedeuten werden. Wir lassen diese Menschen nicht alleine.Weiterlesen