Seit der Bundesminister für Energie und Wirtschaft, Peter Altmaier, den Netzausbau zur Chefsache erklärt hat, wird immer deutlicher, dass Bürgerbeteiligung letztendlich nur dann erwünscht ist, wenn die Akzeptanz der betroffenen Bevölkerung deckungsgleich mit dem Meinungsbild von Bundesnetzagentur, Übertragungsnetzbetreibern und Ministerium ist. In vielen Regionen geht nach wie vor die Angst vor überdimensionierten Transit-Stromleitungen um, die das Wohnumfeld und die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen und einen massiven Eingriff in Natur und Umwelt bedeuten werden. Wir lassen diese Menschen nicht alleine.Weiterlesen

Jede Stromleitung, jedes große Infrastrukturprojekt,  bedeutet einen Eingriff in das natürliche Wohnumfeld der Menschen vor Ort. Wer nicht selbst direkt betroffen ist, mag manchmal den Kopf schütteln über den Protest der Bürgerinitiativen, aber durch den Konvent in Fulda zum Thema „SuedLink, SuedOstLink, Ultranet – im Spannungsfeld von Energiewende, Politik und Netzausbau“ wurde deutlich aufgezeigt, dass es legitim ist, den Bau der geplanten HGÜ-Leitungen zu hinterfragen. Für den BBgS und die Aktionsbündnisse von Süd-Ost-Trasse und Ultranet war die Veranstaltung mit 200 Teilnehmern ein voller Erfolg. Bundesweit waren Mitglieder der Bürgerinitiativen aber auch Vertreter/innen aus Politik und Wirtschaft angereist, um sich zu informieren und gemeinsam mit derWeiterlesen

Nach endlosen 161 Tagen, zähen politischen Verhandlungen und Talkshowgeplapper steht nun fest: Die alte Regierung, wird auch wieder die neue sein. Ministerposten werden noch hin- und hergeschoben, aber letztendlich bleibt alles wie´s ist, die GroKo geht in die nächste Runde. Schönen Worten von Aufbruch und Erneuerung sollten nun Taten folgen, doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass diese Regierung keine maßgeblichen Impulse für die Energiewende setzen wird. Erschreckend, mit welcher Ignoranz auf Dieselskandal und Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken in den politischen Reihen reagiert wird, wie selbstverständlich man verkündet, dass die (eigentlich verbindlichen) Klimaziele nicht fristgerecht eingehalten werden können.Weiterlesen

Einladung: Nach intensiver Vorbereitung steht nun das Programm für unseren Bürgerinitiativen-Konvent am 24.03.2018 in Fulda fest. Referenten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung werden durch entsprechende Impulsvorträge einerseits den Sachstand beim Netzausbau aufzeigen, aber gleichzeitig auch mögliche Alternativen zu SuedLink und Co. erläutern. Ein überdimensionierter Netzausbau birgt durchaus Gefahren für die Energiewende, dies gilt es zu hinterfragen. Gemeinsam mit dem BUND e.V. werden wir auch die negativen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Gesundheit thematisieren.Weiterlesen

Der BBgS hat seine Stellungnahme zum aktuellen Entwurf des Szenariorahmens (2019 – 2030) fristgerecht abgegeben. Vorrangig anhand des Fragenkataloges der Bundesnetzagentur (BNetzA) haben wir die aus unserer Sicht notwendigen Rahmenbedingungen zur Erstellung des künftigen Netzentwicklungsplans dargelegt. Für vertiefende Gespräche und Erläuterungen hinsichtlich unserer Vorstellung, wie die Stromnetzplanung in Deutschland sinnvoll und bürgerfreundlich gestaltet werden kann, werden wir der Behörde weiterhin zur Verfügung stehen. Um die verbindlichen Klimaschutzziele zu erreichen und die Energiewende erfolgreich umzusetzen, ist die Verknüpfung aller Energiesektoren zwingend erforderlich. Einem Zielsystem der Energiewende folgend, zeigt unsere Stellungnahme auf, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um den Stromnetzausbau für die Integration der erneuerbaren Energien erfolgreichWeiterlesen