Vernetzung

Auf der Suche nach starken Partnern, die wie wir an einer zukunftsfähigen Energiepolitik im Sinne der Weltklimakonferenz von Paris interessiert sind, vernetzen wir uns auch mit anderen Vereinen und Initiativen. Unser vorrangiges Ziel ist es ein Energiekonzept für Deutschland einzufordern, das sich hauptsächlich an Versorgungssicherheit und dem tatsächlichen Bedarf an Energie (Strom-Wärme-Mobilität), nicht aber am Stromhandel zugunsten von Übertragungsnetzbetreibern und Großkonzernen orientiert.

Ob Bundesverband oder Landesverband, Aktionsbündnis und Interessensgemeinschaft, der Zusammenschluss der Bürgerinitiativen verstärkt den Protest gegen die HGÜ-Trassen und wird dadurch von der Öffentlichkeit, vor allem aber von den politischen Entscheidungsträgern besser wahrgenommen und respektiert. Noch deutlicher wird unser gemeinsamer Protest durch die Vernetzung der Bündnisse untereinander und auch mit anderen Institutionen, die den Übertragungsnetzausbau kritisch begleiten.


BUND

Die Zusammenarbeit mit dem BUND erstreckt sich inzwischen über Hessen, Bayern, Thüringen und Niedersachsen. Grundlage ist unsere gemeinsame Erklärung von Anfang Oktober. In weiteren Strategietreffen wird nun an Alternativ-Konzepten gearbeitet und auch die Teilnahme an Forschungsprojekten/Studien ist als Bestandteil der weiteren Zusammenarbeit angedacht.
Gemeinsame Erklärung von BUND und BBgS:
Dezentral läuft´s besser – für die Bürger, die Energiewende und den Naturschutz!

Flyer von BUND und BBgS:
Wir fordern Alternativen für SuedLink/SuedOstLink und Co.


Landesverband Hessen der Bürgerinitiativen gegen SuedLink

Der Landesverband Hessen war maßgeblich an der Gründung des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen gegen SuedLink beteiligt. Viele der Initiativen sind  Mitglied in beiden Verbänden und zeigen sich somit auch solidarisch mit der Arbeit des Bundesverbandes.

Hier erfahren Sie mehr: DER LANDESVERBAND HESSEN


Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse

Der Protest in Bayern gegen die Süd-Ost-Trasse war für viele engagierte Menschen entlang des SuedLink ausschlaggebend ebenfalls Bürgerinitiativen zu gründen und hat den bundesweiten Widerstand gegen die HGÜ-Leitungen erst richtig entfacht. Hintergrundinformationen über den unnötigen Bau von Stromtrassen mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung werden durch die Internetseite Stromautobahn.de einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Hier geht es zur STROMAUTOBAHN


Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

Durch die Vernetzung zwischen dem BBgS und dem Solarenergie-Förderverein sollen künftig, u.a. durch gemeinsame Pressemeldungen, unsere Bemühungen zu einer erfolgreichen Umsetzung der Energiewende ergänzend unterstützt werden. Die geplanten Gleichstromtrassen zur Fernübertragung von Strom sind hierbei ebenso abzulehnen, wie die andauernde Novellierung/Anpassung des EEG, die  den Ausbau der Erneuerbaren Energien immer weiter einschränkt.

Dipl.Ing. Wolf von Fabeck, Geschäftsführer des SFV, war bereits mehrfach bei Bürgerinitiativen mit seinem Vortrag „Neue Fernübertragungsleitungen oder Speicherausbau“ zu Gast. Die Vereinbarung, sich künftig regelmäßig auszutauschen, wird die „Schnittmengen“ zwischen SFV und BBgS noch deutlicher erkennen lassen. Diese zeigen sich bereits in bisherigen Statements des SFV, z.B. :

„Deutsche Braunkohlekraftwerke werden mit Rücksicht auf ihre technisch begrenzte Abregelfähigkeit nicht heruntergefahren, wenn Solar- oder Windstrom ausreichend zur Verfügung stehen. Ihr Weiterbetrieb zu Jahreszeiten, in denen zunehmend Solar- und Windstromüberschüsse zu erwarten sind, ist ein klimapolitischer Skandal und grober Verstoß gegen die Pariser Dekarbonisierungsbeschlüsse!“ (Pressemeldung des SFV)

„Enteignungen (z.B. für den Bau von Stromtrassen) sind nach Grundgesetz nur zulässig, wenn sie dem Gemeinwohl dienen. Erzeugung und Übertragung von Braunkohlestrom dienen jedoch nach nahezu einhelliger Auffassung von Klimaexperten nicht dem Gemeinwohl. Die Regierung leugnet deshalb den Zusammenhang des Trassenausbaus mit der Braunkohlestrom-Erzeugung.“ (sfv-flyer zu Höchststromtrassen)


Ulrich Jochimsen

Wer sich – wie wir, im Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink – mit den Themen Energiewende, Erneuerbare Energien, Speichertechnologien und HGÜ-Trassen beschäftigt, kommt an der Person von Ulrich Jochimsen nicht vorbei. Er hat, wie kaum ein anderer die deutsche Energiepolitik geprägt und wird gerne als „Vater der Energiewende“ bezeichnet. Seit Jahrzehnten setzt er sich für den verstärkten Einsatz der Erneuerbaren Energien ein und prangert u.a. in seinem Buch die „Stromdiktatur“ die Vorherrschaft und Monopolisierung der großen Stromkonzerne in Deutschland an. Sein kämpferischer Geist ist für uns Vorbild im Prostest gegen die geplanten HGÜ-Trassen und so freuen wir uns ganz besonders über sein Grußwort:

Seit 40 Jahren setze ich mich für die ‚ENERGIEBOX‘, die kleine Kraft-Wärme-Kopplung, ein: http://ulrich-jochimsen.de/files/KWK_Verhinderung.pdf oder http://ulrich-jochimsen.de/GeschichteKraftwarmekoppl.html . Diese zusammen mit Power-to-Gas: http://www.ulrich-jochimsen.de/Windgas.html führt zur Zukunftsfähigkeit und zur Demokratisierung unserer Energieversorgung und unserer Gesellschaft. Ich unterstütze Euren Kampf gegen den sehr teuren Irrweg HGÜ-Trassen aus vollem Herzen.

Ich bin gerne bereit zu einer erweiterten Zusammenarbeit im Sinne der gemeinsamen Ziele.

Ein gesegnetes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr
wünscht Ihnen
Ulrich Jochimsen


Prof. Dr. Lorenz Jarass

Welchen Netzumbau erfordert die Energiewende? Prof. Jarass geht dieser Frage nach und beleuchtet in seinen Büchern und Vorträgen die Hintergründe für den überdimensionierten Netzausbau, der seiner Meinung nach hauptsächlich der  ungehinderten Einspeisung von Kohlestrom geschuldet ist und damit die Energiewende konterkariert. Prof. Jarass unterstützt vor allem Bayern im Protest gegen die Gleichstromtrassen und hat für die Freien Wähler ein Gutachten zum Thema HGÜ-Trassen erstellt.

Wissenschaftliches Gutachten: HGÜ-Leitungen nach Bayern – Notwendigkeit und Alternativen


Prof. Dr. Ing. Hans Martin

Professor Hans Martin war jahrelang im Bereich Arbeitsschutz tätig und ist für die Bürgerinitiativen  eine feste Größe im Protest gegen SuedLink.  Er informiert umfangreich über die Auswirkungen von elektrischen, magnetischen und eklektromagnetischen Strahlungen und setzt sich für eine bürgerfreundliche Energiewende ein.

Vortrag:  GESUNDHEITLICHE GEFÄHRDUNGEN…

Immer wieder aktualisiert Dr. Martin seine Vorträge, um möglichst umfangreich zu informieren.
Für die BI Wolfhagerland am 03.05.2016: Risiken der Erdverkabelung für Mensch und Natur


Planungsbüro Rennert

Schon seit Beginn des Bürgerprotestes gegen SuedLink war Dipl. Ing. Ingo Rennert bemüht, Alternativen zur Freileitungstrasse SuedLink aufzuzeigen und informiert die Bürgerinitiativen  zu den Möglichkeiten einer Erdverkabelung von Gleichstromtrassen. Der Bundesverband steht mit dem Planungsbüro in Kontakt, auch wenn wir die Notwendigkeit des SuedLink und der anderen Gleichstromtrassen nach wie vor anzweifeln und eine unabhängige Bedarfsprüfung fordern.

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Erdverkabelung: PLANUNGSBÜRO RENNERT