Seit Anfang Oktober stellt Übertragungsnetzbetreiber TenneT  in zahlreichen Info-Veranstaltungen die geplanten Trassenkorridorsegmente für die HGÜ-Leitungen SuedLink und SuedOstLink vor. Begleitet werden diese Foren von Mitarbeitern der Bundesnetzagentur und dem Bürgerdialog Stromnetz, teilweise auch von Mitgliedern der Hamelner Erklärung (Landkreisbündnis) mit dem Ziel, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass kein Weg mehr an diesem gigantischen Netzausbau vorbeiführen wird.  Für den Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) stellt sich nun die Aufgabe, auch die neu betroffenen Regionen – z.B. in Thüringen – zu unterstützen und aufzuzeigen, dass es genügend Argumente  für einen reduzierten und optimierten (mit Blick auf die Verteilnetze) Netzausbau und damit gegen den SuedLink  gibt.Weiterlesen

(27.09.2016) Heute hat Übertragungsnetzbetreiber TenneT die ersten Trassenvorschläge für den SuedLink in Erdverkabelung veröffentlicht. Zwei Tage früher als geplant und somit vor den offiziellen Infoveranstaltungen für Mandatsträger und Bürgerinitiativen. Eine Flut von E-Mails erreicht uns, denn die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß. Während sich die einen vorsichtig optimistisch zeigen, sind andere völlig überrascht von der plötzlichen Betroffenheit durch die Erdkabeltrassen. Den Link zu den Regionalkarten, eingeteilt nach Bundesländern, finden Sie unter: Übersichtskarte Vorschläge für Erdkabel-Korridore Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) hat seit seiner Gründung in zahlreichen Gesprächen mit allen Verantwortlichen immer wieder betont, dass es bis zum heutigen Tag keine transparente Bedarfsermittlung fürWeiterlesen

(21.06.2016) Tjark Bartels (SPD), Landrat von Hameln-Pyrmont, hatte im Namen des „Hamelner Kreises“ zur Fachkonferenz „Bodenschutz an HGÜ-Erdkabeltrassen“ nach Fulda eingeladen. Der politische Schulterschluss von mittlerweile 20 Landkreisen entlang des SuedLink und der Region Hannover begleitet auf Grundlage der Hamelner Erklärung die SuedLink-Planungen. Juristisch beraten durch die Rechtsanwaltskanzlei de Witt, will man den politischen Einfluss verstärkt auf das WO und WIE der HGÜ-Leitung legen, über die Notwendigkeit dieser Gleichstromtrasse will man mit den Bürgerinnen und Bürgern – deren Interessen man zu vertreten vorgibt – nicht mehr diskutieren. Dies ist für den Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink (BBgS) Anlass genug, die Beweggründe  dieser Landkreis-Vereinigung und gleichzeitigWeiterlesen

(04.06.2016) Heiße Diskussionen und erschreckende Einblicke in den Alltag von Betroffenen, prägten die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen gegen SuedLink am vergangenen Samstag in Burghaun, zu der neben Bürgerinitiativen aus vier Bundesländern auch Matthias Otte (Abteilungsleiter Netzausbau bei der Bundesnetzagentur in Bonn) angereist war, um sich in der vollbesetzten Gaststätte „Alt Burghaun“ den Fragen der Verbandsmitglieder zum aktuellen Stand der SuedLink-Planungen zu stellen. Schon kurz nach der Begrüßung und während des Vortrages von Herrn Otte über Netzausbau, Erneuerbare Energien und Richtlinien der gesetzlich beschlossenen Erdkabel-Methodik bei Gleichstromtrassen (z.B. SuedLink), schossen die ersten Hände in die Höhe und es entwickelte sich eine anregende Diskussionsrunde. „Als BundesoberbehördeWeiterlesen

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink lehnt Trassenvorschläge ab. Nachdem mit der Konsultation zum „Positionspapier der Bundesnetzagentur zur Erdverkabelung“ derzeit die Möglichkeiten der direkten Bürgerbeteiligung zum Netzausbau abgeschlossen sind, muss der für die SuedLink-Trasse zuständige Übertragungsnetzbetreiber, die TenneT TSO GmbH, in den nächsten Wochen die Vorgaben des o.g. Methodenpapiers in seinen Planungen umsetzen. Da SuedLink ursprünglich als Freileitung gebaut werden sollte, wird nun eine komplette Neuplanung der Gleichstromtrasse erwartet. Dies bedeutet, dass alle Trassenverläufe, ob Vorzugs- oder Alternativtrassen, neu erarbeitet werden müssen. Die Bestrebungen bisher betroffener Landkreise und Kommunen bereits zum jetzigen Zeitpunkt im Sinne des St. Florian-Prinzips (überall, nur nicht bei mir) Vorschläge fürWeiterlesen