Das Positionspapier der BNetzA ist ein Dokument, welches den Status eines „Leitplankendokumentes“ im Sinne eines Pflichtenheftes besitzt. Man möchte den ÜNB´n eine Handlungsanweisung geben, um ihnen die Inhalte der Gesetze nahe zu bringen und die Erwartungshaltung der BNetzA an die Umsetzung zu erklären. Gleichzeitig ist sich die BNetzA jedoch darüber im Klaren, dass sie im Sinne eines verantwortungsvollen Projektmanagements keine Rolle spielt, jedenfalls wenn man den Gesetzen folgt. Insofern ist es schon ein beachtenswerter Schritt der BNetzA, dieses Positionspapier zu erstellen und es darüber hinaus im Rahmen eines Konsultationsverfahrens der Öffentlichkeit vorzulegen. Im Ergebnis bedeutet dies: > Die BNetzA als „NICHT-Projektorganisation“ erstellt ein Pflichtenheft >Weiterlesen

Die DUH wurde vom zuständigen Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) beauftragt, im Rahmen der „Bürgerdialog Stromnetz“-Veranstaltungen über den notwendigen Stromnetzausbau zu informieren und hat dabei – nach unserem Verständnis – eine Mittlerfunktion zwischen BMWi und der betroffenen Bevölkerung wahrzunehmen. Mit diesem Projekt sollte eine verstärkte Akzeptanz  vor allem für die geplanten Gleichstromtrassen erreicht werden. Im Rahmen unserer Bilanz der zurückliegenden DUH-Veranstaltungen sind wir überzeugt, dass der „Bürgerdialog Stromnetz“ nicht zielführend ist und durch eine einseitige Aufarbeitung der Thematik berechtigtes  Misstrauen an der Objektivität der DUH gegeben ist. Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink hat dies in einem Schreiben an den zuständigen Projektleiter Dr. Peter Ahmels anhand folgender PunkteWeiterlesen

Am 23.02.2016 fand in Bonn, in den Räumen der BNetzA ein Treffen zwischen Vertretern des Bundesverbands der Bürgerinitiativen gegen SuedLink und der Fachabteilung Netzplanung statt. Der Vorstand des Bundesverbands der Bürgerinitiativen gegen SuedLink hatte form- und fristgerecht eine umfangreiche Stellungnahme Szenariorahmen Strom 2030 verfasst und bei der BNetzA eingereicht. Ziel des Gesprächs war daher die Nachbereitung vorgenannter Stellungnahme und des Szenariorahmen-Workshops vom 11.02.2016 in Berlin, zu welchem die BNetzA eingeladen hatte. Zunächst äußerte der Bundesverband Kritik an der Veranstaltung vom 11.02.2016, zu welcher die BNetzA zwar offiziell eingeladen hatte, die sich aus Sicht des BV schlussendlich jedoch als Plattform der Übertragungsnetzbetreiber darstellte, weil einzig dieWeiterlesen

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink vertritt Bürgerinitiativen der Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Übertragungsnetzbetreiber sind mit der Bedarfsermittlung, der Planung, dem Bau, dem Betrieb und auch mit der Bewertung der Stellungnahmen zum 1. Entwurf des NEP Strom 2025 betraut. Eine aus Sicht des Bundesverbandes unverantwortliche Bündelung von Kompetenzen, denen in der Vergangenheit nicht im Sinne der Bürger  und Bürgerinnen Rechnung getragen wurde. Am 12.12.2014 wurde von der Fa. TenneT TSO GmbH für SuedLink der Antrag auf Bundesfachplanung gestellt und von der Bundesnetzagentur zu Recht abgelehnt. Der Bürgerdialog mit dem ÜNB war gescheitert und es kann nicht erwartet werden, dass wir dessen künftigenWeiterlesen

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink hat konkrete Vorstellungen, wie Energiewende in Hessen, Deutschland und auch in Europa gestaltet werden könnte. Über 60 Bürgerinitiativen haben sich zusammengeschlossen und kämpfen seit Monaten gegen die Einführung der neuen HGÜ-Technik und den überdimensionierten Übertragungsnetz-Ausbau. Die Öffentlichkeit erwartet ein Umdenken der Politik. Wer Energiewende vorantreiben will, muss vom Ergebnis her planen und dies bedeutet – Öl, Gas und auch Kohle sind endliche Rohstoffe und heute müssen bereits die Weichen für eine zukünftige 100%ige Energieversorgung in den Bereichen Strom-Wärme-Mobilität auf Basis der Erneuerbaren Energien gestellt werden. Europa befindet sich im Wandel und wir erwarten politisches Handeln, geprägt von Weitblick undWeiterlesen