Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink vertritt Bürgerinitiativen der Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Die Übertragungsnetzbetreiber sind mit der Bedarfsermittlung, der Planung, dem Bau, dem Betrieb und auch mit der Bewertung der Stellungnahmen zum 1. Entwurf des NEP Strom 2025 betraut. Eine aus Sicht des Bundesverbandes unverantwortliche Bündelung von Kompetenzen, denen in der Vergangenheit nicht im Sinne der Bürger  und Bürgerinnen Rechnung getragen wurde. Am 12.12.2014 wurde von der Fa. TenneT TSO GmbH für SuedLink der Antrag auf Bundesfachplanung gestellt und von der Bundesnetzagentur zu Recht abgelehnt. Der Bürgerdialog mit dem ÜNB war gescheitert und es kann nicht erwartet werden, dass wir dessen künftigenWeiterlesen

Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SuedLink hat konkrete Vorstellungen, wie Energiewende in Hessen, Deutschland und auch in Europa gestaltet werden könnte. Über 60 Bürgerinitiativen haben sich zusammengeschlossen und kämpfen seit Monaten gegen die Einführung der neuen HGÜ-Technik und den überdimensionierten Übertragungsnetz-Ausbau. Die Öffentlichkeit erwartet ein Umdenken der Politik. Wer Energiewende vorantreiben will, muss vom Ergebnis her planen und dies bedeutet – Öl, Gas und auch Kohle sind endliche Rohstoffe und heute müssen bereits die Weichen für eine zukünftige 100%ige Energieversorgung in den Bereichen Strom-Wärme-Mobilität auf Basis der Erneuerbaren Energien gestellt werden. Europa befindet sich im Wandel und wir erwarten politisches Handeln, geprägt von Weitblick undWeiterlesen

Verschiedentlich ist an uns die Frage herangetragen worden, ob sich unsere Arbeit nun, da die Koalitionsspitze für HGÜ-Leitungen den Vorrang für Erdverkabelung angekündigt hat, erledigt hat? Unsere Antwort: Nein, selbstverständlich nicht! Und zwar aus folgenden Gründen: Wir alle haben bis dato lediglich eine vollmundige Ankündigung, dass die Koalitionsspitze den Vorrang von Erdverkabelung bei HGÜs als Gesetzesvorlage ins Parlament einbringen will. Wir haben zudem die Ankündigung von TenneT, dass das Unternehmen nach erfolgten Gesetzesänderungen „eine Neuplanung“ vornehmen müsse. Wir haben derzeit noch keine neue Gesetzeslage! Es gibt noch keine Anordnung zum „Planungsstopp für SuedLink“ durch das BMWi an die Bundesnetzagentur! Wir wissen nicht, durch welche GebieteWeiterlesen

Um die Akzeptanz in der Bevölkerung für die geplanten HGÜ-Leitungen zu steigern, werben Politiker/innen seit Wochen auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen mit einer Erweiterung der Erdverkabelungsoptionen durch den Gesetzentwurf, der noch vor der Sommerpause im Bundestag beraten werden soll. Sie verschweigen den Menschen, dass es sich dabei nach wie vor um sehr geringe Abschnitte handeln wird, denn dies erschließt sich im Gesetzentwurf eindeutig aus den Überlegungen zur Finanzierung der neuen Trassen. Der SuedLink wurde als Freileitungstrasse geplant und hätte man die ehrliche Absicht weitreichende Veränderungen hinsichtlich Erdverkabelung herbeizuführen, müssten die Planungen konsequenter Weise bei Null beginnen. Dazu passt die Aussage von Jochen Homann, dem Präsidenten derWeiterlesen