Nach endlosen 161 Tagen, zähen politischen Verhandlungen und Talkshowgeplapper steht nun fest: Die alte Regierung, wird auch wieder die neue sein. Ministerposten werden noch hin- und hergeschoben, aber letztendlich bleibt alles wie´s ist, die GroKo geht in die nächste Runde. Schönen Worten von Aufbruch und Erneuerung sollten nun Taten folgen, doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass diese Regierung keine maßgeblichen Impulse für die Energiewende setzen wird. Erschreckend, mit welcher Ignoranz auf Dieselskandal und Weiterbetrieb von Kohlekraftwerken in den politischen Reihen reagiert wird, wie selbstverständlich man verkündet, dass die (eigentlich verbindlichen) Klimaziele nicht fristgerecht eingehalten werden können.Weiterlesen

Der BBgS hat seine Stellungnahme zum aktuellen Entwurf des Szenariorahmens (2019 – 2030) fristgerecht abgegeben. Vorrangig anhand des Fragenkataloges der Bundesnetzagentur (BNetzA) haben wir die aus unserer Sicht notwendigen Rahmenbedingungen zur Erstellung des künftigen Netzentwicklungsplans dargelegt. Für vertiefende Gespräche und Erläuterungen hinsichtlich unserer Vorstellung, wie die Stromnetzplanung in Deutschland sinnvoll und bürgerfreundlich gestaltet werden kann, werden wir der Behörde weiterhin zur Verfügung stehen. Um die verbindlichen Klimaschutzziele zu erreichen und die Energiewende erfolgreich umzusetzen, ist die Verknüpfung aller Energiesektoren zwingend erforderlich. Einem Zielsystem der Energiewende folgend, zeigt unsere Stellungnahme auf, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um den Stromnetzausbau für die Integration der erneuerbaren Energien erfolgreichWeiterlesen

Als im Januar 2015 der BBgS gegründet wurde, waren wir Bürgerinitiativen voll Tatendrang und fest entschlossen, den SuedLink zu verhindern. Wir haben uns vernetzt und untereinander ausgetauscht, haben Informationen und Erfahrungen weitergegeben und Verbündete gesucht. Das Ergebnis unseres gemeinsamen Engagements kann sich durchaus sehen lassen.Weiterlesen

Rechtzeitig zu Fristende der Konsultation des Netzentwicklungsplans Strom 2017-2030 hat der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen SueLink (BBgS) seine Stellungnahme bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) abgegeben. Wir stellen uns weiterhin klar gegen das St.-Florians-Prinzip und haben aus diesem Grund keine Bewertung der einzelnen Leitungsbauvorhaben vorgenommen. Unser Ziel ist es, an einem „Netzentwicklungsplan Energie“ – nicht nur Strom – konstruktiv mitzuwirken. Ohne unsere Einwendungen und Stellungnahmen wird in den nächsten Jahren  ein massiver Stromnetzausbau unkontrolliert vorangetrieben. Dabei droht durch verkürzte Verfahren eine erneute Einschränkung von Bürgerrechten.Weiterlesen

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) befasst sich in seinem Forschungsprogramm zum Strahlenschutz für den Zeitraum 2013 bis 2017  auch mit dem Thema Gesundheitsschutz beim Ausbau der Stromnetze. Durch die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des BfS sollen unzureichend erforschte Strahlenexpositionen und -risiken untersucht und  bewertet werden. „Die ergebnisoffene und unabhängige Klärung offener Forschungsfragen ist aus Vorsorgegründen eine unabdingbare Begleitmaßnahme des Stromnetzausbaus“, war das Fazit der Auftaktveranstaltung im Juli 2017. Die HGÜ-Leitungen SuedLink, SuedOstLink und die Hybridleitung Ultranet sollen dennoch, trotz vieler ungeklärter Fragen zum Strahlenschutz, schnellstmöglich gebaut werden.Weiterlesen